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Verwaltung am 04.10.2019 geschlossen

Die Stadtverwaltung sowie die Stadtwerke Solms sind am Freitag, 04.10.2019 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Stadtwerke auf Gewinnkurs

Finanzen Jahresabschluss offenbart ein deutliches Plus

Von Manuela Jung

Solms Bereits im dritten Jahr haben die Stadtwerke Solms Gewinne erzielt. Der Gesamtjahresgewinn lag 2016 bei rund

458 000 Euro.

Das Ergebnis stellt Bürgermeister Frank Inderthal (SPD) mehr als zufrieden: „Gerade im Hinblick auf die großen Bauprojekte der Stadtwerke im vergangenen Jahr können wir den Jahresabschluss mit Fug und Recht als Erfolgsbilanz bezeichnen.“ So wurde 2016 unter anderem mit dem Bau eines neuen Hochbehälters für die Stadtteile Burgsolms, Oberndorf und Albshausen begonnen. Zudem haben die Stadtwerke in die Faulturmsanierung der Kläranlage und die Kanalsanierung in Niederbiel investiert.

Auch die Gewinne des vergangenen Jahres sollen den nötigen Investitionen im Abwassernetz dienen. Das Jahresergebnis aus dem Betriebszweig Trinkwasser hingegen wird für die Tilgung von Verlusten aus den Jahren vor 2013 verwendet.

Der positive Jahresabschluss der Stadtwerke und die Verwendungszwecke wurden in ihrer jüngsten Sitzung von der großen Mehrheit der Stadtverordneten beschlossen. Positiv äußerte sich in der Versammlung auch Rainer Heinz von den Freien Wählern (FWG): „Alle Beteiligten können sehr zufrieden sein mit dem Ergebnis.“

„Kredite jetzt tilgen, damit wir in Zukunft keine Probleme bekommen“

Heinz bilanzierte, es sei nicht alltäglich, dass ein Betrieb wie die Stadtwerke rund 60 Prozent Eigenkapital erwirtschafte: „Das ist ein Spitzenwert“, sagte das FWG-Mitglied. Heinz befürwortete zudem den Entschluss, die Gewinne einer sogenannten „zweckgebundene Rücklage“ zuzuführen: „Das schafft Flexibilität für die Zukunft.“

Auch den Schuldenabbau vergangener Jahre begrüßte das Gros der Stadtverordneten: „Schulden zu tilgen dient immer der Generationengerechtigkeit“, bekräftigte Alexander Boll (CDU), der aber gleichzeitig von einer „leicht überhöhten Gebührenkalkulation“ sprach: „Im Normalfall soll das Gebührenaufkommen die Einnahmen nicht übersteigen.“

Für die Zukunft hoffe er darauf, dass die Investitionen, die aus dem Überschuss resultierten, dem Bürger transparenter dargestellt würden.

Auch Louisa Süß (SPD) vom Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales sprach von Generationengerechtigkeit: „Wenn wir die Kredite jetzt nicht tilgen, werden wir in Zukunft einige Probleme bekommen. Ich befürworte den Entschluss, mit den Gewinnen Altlasten abzutragen.“


Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung, 06.07.201